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Stefan Weimar

Dipl.-Ing. Stefan Weimar, PRODOC Digital (prodoc.digital) — Referent im Block 2 des ../events/ki-meetup-hannover.md am 17.09.2026 zum Thema „KI-Agenten & RAG für Software-Teams". Rohdaten: raw/other/2026-09-17_weimar-agentic-engineering-spec-driven.md.

Vortrag: „Vier Schritte hin zum Agentic Engineering"

  1. Schreibt auf, was herauskommen soll — woran man erkennt, dass es erreicht ist, und was ausdrücklich nicht dazugehört.
  2. Sagt, für wen und in welchem Umfeld gebaut wird. — „Daraus zieht die KI Anforderungen, die ihr selbst nicht kennt."
  3. Zerlegt die Aufgabe in Teile — und haltet fest, welcher Teil von welchem abhängt.
  4. Prüft jeden Teil für sich — bevor ihr weiterbaut.

Einordnung

Die vier Schritte sind ../concepts/llm/spec-driven-development-harness.md in Alltagssprache:

  • Schritt 1 = Spezifikation mit Abnahmekriterien und Nicht-Zielen (der Teil, den die meisten weglassen)
  • Schritt 2 = Kontext als Anforderungsquelle — bemerkenswert formuliert: die KI leitet Anforderungen ab, die man selbst nicht explizit gemacht hat
  • Schritt 3 = Dekomposition samt Abhängigkeiten (vgl. ../concepts/agents/graph-based-agents.md)
  • Schritt 4 = inkrementelle Validierung pro Teil statt Big-Bang-Abnahme

Damit deckt sich der Vortrag inhaltlich mit dem Tielke-Muster (Spec → KI-Kompilierung → Harness-Validierung) — dieselbe Grundidee, hier als Vier-Schritte-Handreichung für Teams.

Firmen- und Personendaten (Recherche HermanButlerBot, 17.09.2026)

  • PRODOC Digital GmbH, Goslar — Weimar als Managing Director; LinkedIn /in/prodoc; Selbstbeschreibung: „Transform software teams into AI builders — AI Agents & RAG for Software Teams (Hands-on Workshops + Local AI Solutions)“; im Amt seit Juli 2025, davor TU Darmstadt
  • SNIC-PraxisForum 2026: Keynote gemeinsam mit Metalogie GmbH (Ulrike Pfannenschmidt, ebenfalls Goslar) zum Thema „KI und Digitalisierung für KMU“; außerdem über pro Goslar e.V. mit Asklepios verbunden
  • Bereits bei Meetup #2 (16.08.2025) dabei — damals mit Sanne Jerxsen und Edgar I. Comanescu zum Thema „in sechs Wochen ein Buch mit KI entwickelt: Mehr schaffen weniger arbeiten

Einordnung als Schule, nicht Erfindung

Die vier Schritte sind kein Eigengewächs, sondern Spec-Driven Development in der Fassung, die seit 2025 unter Namen wie GitHub Spec Kit läuft: constitution → specify → plan → tasks → implement → converge. Zuordnung:

Weimars Schritt Spec Kit
1 — Outcome + Ausschlüsse specify
2 — Zielgruppe/Umfeld, KI leitet Anforderungen ab Kontext & Constraints
3 — Zerlegung + Abhängigkeiten tasks (in Abhängigkeitsreihenfolge)
4 — jeden Teil validieren die Prüfschleife vor dem Weiterbauen

Dieselbe Doktrin findet sich bei Addy Osmani („How to write a good spec for AI agents") und quer durch die deutschsprachige Podcast-Szene. Die Konvergenz auf „erst spezifizieren“ ist inzwischen breit — dieselbe Reihenfolge zu predigen heißt nicht zwingend, dieselbe Sache zu meinen.

Verifikationsstand

  • Firma: prodoc.digital löst im DNS auf (AAAA 2a01:238:20a:202:1094::), der TLS-Handshake scheitert jedoch (SSL alert 40, handshake_failure); HTTP antwortet mit 301. Der Seiteninhalt war dadurch nicht abrufbar — Angaben zu Werdegang und Firma stammen aus der Recherche von HermanButlerBot (LinkedIn, SNIC), nicht aus direkter Seitenlektüre.
  • Folie: Inhalte per Bildanalyse gelesen (OCR-behaftet); Kopf-Logo als „EPRODOC" gelesen, vermutlich ProDoc Digital.

Offene Punkte

  • Werdegang-Angaben (Managing Director seit Juli 2025, TU Darmstadt) sind Fremdangaben ohne direkte Seitenprüfung.
  • Inhaltliche Tiefe des Vortrags (RAG-Architektur, konkrete Tooling-Entscheidungen) ist nicht dokumentiert; die Folie ist eine Handreichung, kein technischer Deep-Dive.

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