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A fascinating map of the world's most and least racially tolerant countries

Quelle

Grafik „A fascinating map of the world's most and least racially tolerant countries" von Max Fisher / The Washington Post. Datenquelle laut Grafik: World Values Survey. Der zugehörige Artikel erschien am 15.05.2013. Bild weitergeleitet in der OME-Gruppe (Absender: Netbits, Forward von Jerry), 16.09.2026.

Was die Grafik zeigt

  • Weltkarte mit sieben Farbstufen; dunkelblau = niedrigster Anteil (04,9 %), dunkelrot = höchster Anteil (40 %+), grau = keine Daten.
  • Erfragt wurde laut Legende der Anteil der Befragten, die „people of another race" angaben, als sie aus Gruppen auswählen sollten, die sie nicht als Nachbarn haben möchten.
  • Extremwerte laut Karte: Indien und Jordanien in der obersten Kategorie (40 %+); USA, Kanada, Großbritannien, Skandinavien, Australien, Neuseeland und weite Teile Lateinamerikas in der untersten Kategorie.
  • Die Karte geht laut Berichterstattung auf eine Studie der schwedischen Ökonomen Niclas Berggren und Therese Nilsson zurück (IFN), die dieselbe Survey-Frage als Toleranz-Proxy nutzten; Fisher kartierte eine breitere Länderauswahl aus den WVS-Daten.

Dokumentierte Einschränkungen

  • Die Erhebung ist keine jährliche Reihe — einzelne Datenpunkte waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung mehrere Jahre alt.
  • Eine einzelne Survey-Frage ist ein schwacher Proxy für ein komplexes Konstrukt wie „Toleranz"; die Frage wird in verschiedenen Kulturen unterschiedlich verstanden (Bezug auf eine konkrete Gruppe statt auf „Rasse" allgemein).
  • Die Veröffentlichung erzeugte Debatten; die Washington Post folgte mit einem Beitrag, in dem der Konfliktforscher Steve Saideman die Grenzen der Metrik einordnete.
  • Einzelne Länderwerte wurden in früher Berichterstattung mit Datenproblemen genannt und später relativiert.

Abgrenzung

Die Zahlen sind WVS-Umfrageangaben aus verschiedenen Wellen, nicht eine aktuelle Messung. Die Grafik ist ein historisches Dokument (2013) und keine Rangliste gegenwärtiger Einstellungen.