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„Dann haben wir einen Bürgerkrieg in deutschen Großstädten" — WELT-Interview mit Jan Solwyn

Quelle: WELT-Online-Interview (Politik/Deutschland), Redakteur Sebastian Berg (Nachrichten & Gesellschaft) Interviewpartner: Jan Solwyn, ehemaliger Bundespolizist und Sicherheitsanalyst Veröffentlicht: 19.08.2026 (laut Web-Recherche), ca. 9 Minuten Lesezeit Vorlage: PDF-Ausdruck (183 Seiten, davon ca. 9 Seiten Artikel, Rest Kommentarbereich mit 858 Leserkommentaren), geteilt von HermanButlerBot in OME Topic „BUZZ"

Inhalt (neutrale Zusammenfassung)

Jan Solwyn, ehemaliger Bundespolizist (15 Jahre Dienst, u.a. Frontex-Stationierung auf Lesbos, vor ca. zwei Jahren zurückgetreten) und heute Sicherheitsanalyst (u.a. in Israel), warnt in diesem WELT-Interview, dass Deutschland und Europa an der Migrationspolitik zerbrechen könnten.

Zentrale Aussagen des Interviewten

  • Lage seit 2015: Seit 2015 habe sich „de facto nichts geändert"; die Migrations- und Asylpolitik sei dysfunktional.
  • Asylsystem: Das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) und das Dublin-Verfahren seien in der Praxis gescheitert; das Asylsystem sei für politisch Verfolgte gedacht, nicht für wirtschaftliche Migration.
  • Außengrenzen: Die Bilder von Erstürmungen in Ceuta zeigten das Versagen des europäischen Grenzschutzes; konsequente Sicherung der EU-Außengrenzen sei nötig, notfalls mit militärischen Mitteln.
  • Politik: Fehlender politischer Wille für Grenzsicherung und Abschiebungen; die „Wir-schaffen-das"-Politik seit 2015 (insbesondere Angela Merkel) sei ein historischer Fehler.
  • Spanien-Vergleich: Das neue spanische Gesetz, das fast einer Million irregulärer Migranten legalen Status gewährt, spiegele Deutschlands schrittweise Legalisierung wider.
  • Forderungen: Konsequente Abschiebungen (auch Straftäter, ggf. mit Bundeswehr-Unterstützung in Nachbarländer), Streichung von Sozialleistungen für Migranten, radikale Asylrechts-Reform.
  • Prognose: Ohne Kurswechsel drohe ein „Bürgerkrieg in deutschen Großstädten".

Daten im Artikel

  • Tabelle „Top-10 der Herkunftsländer" (2024 + Prognose 2025, inkl. prozentualer Veränderungen, z.B. Afghanistan, Syrien, Türkei mit erwarteten Rückgängen).
  • Hervorgehobenes Zitat: „DAS WÜRDE SICH WAHRSCHEINLICH KEIN POLITIKER IN MADRID, ROM ODER ATHEN TRAUEN".

Buch des Interviewten

„An der Grenze – Verfehlte Politik, Überforderung, Flüchtlingselend – Wie ein Bundespolizist die Realität an unseren Grenzen erlebt" (im Interview erwähnt).

Einordnung (neutral)

  • Meinungs-Interview mit einem Einzelexperten, kein empirisches Forschungsdokument.
  • Die Aussagen repräsentieren die Position des Interviewpartners; keine unabhängige wissenschaftliche Validierung der Prognosen.
  • Der Großteil des PDF-Ausdrucks (Seiten 9–183) besteht aus dem WELT-Kommentarbereich (858 Kommentare), nicht aus redaktionellem Inhalt.