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blog https://net.ddnss.de/secondife-virtuell-chatten-community-2/ 2026-09-06 Virtuelle Welten / Das zweite Leben Unbekannt (persönlicher Blog auf net.ddnss.de)
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„Virtuelle Welten / Das zweite Leben" — Blog-Artikel zu Second Life

Quelle: Persönlicher Blog auf net.ddnss.de (URL enthält Tippfehler „secondife" statt „secondlife") Abgerufen: 2026-09-06 Zeitliche Einordnung: Artikel stammt aus der Web-3.0-Ära (Verweise auf 2006er-Quellen, z. B. Business-Week-Artikelserie vom 25.04.2006, BBC-/Netzeitung-Meldungen von 2006). Kein Veröffentlichungsdatum im Artikel. Kontext: In der OME-Gruppe geteilter Link (06.09.2026).

Inhalt (neutrale Zusammenfassung)

Der Artikel fragt, ob virtuelle Konferenzen oder „simulierte Welten" das WWW ablösen oder erheblich erweitern könnten.

Zentrale Aussagen

  • Mit den Web-2.0-Technologien werde bald mehr als ein Standard-Browser zum täglichen Gebrauch eingesetzt.
  • Gerüchten zufolge gelte Second Life als Vorreiter von Web-3.0-Anwendungen.
  • Second Life wird beschrieben als virtuelle 3D-basierte Online-Welt mit (damals) über 300.000 „Benutzern", in der Landschaften und Gegenstände von den Nutzern selbst gestaltet werden. In Deutschland damals nahezu unbekannt, in den USA ein „Riesen-Renner"; viele Menschen lebten hauptberuflich davon und verdienten echtes Geld.
  • Der Client enthalte einen 3D-Modeller und Skriptsprachen, mit denen nahezu jedes Objekt samt gewünschter Eigenschaften erstellt werden könne; der Benutzer baue seine Umgebung/die Welt selbst aus bzw. ergänze sie.
  • In Second Life existiere eine eigene Währung; gehandelt werde mit Immobilien, man könne Gegenstände entwickeln und einbringen, Bars betreiben, Shops, Radios, Kinos mit MPEG-Dateien; Konzerte seien ebenso möglich. Manche verdienten damit genügend harte Dollars.
  • Weitere genannte Möglichkeiten: mit einem Browser ingame ins Netz gehen, über 2.000 vernetzte CPU-Kerne, die die Welten ständig aktualisieren, fließender Übergang von einem Online-Spiel ins nächste ohne Verlassen der visuellen Spielumgebung, eigene Server für Second Life auch in Deutschland.
  • Es entwickelten sich neue Ansätze des E-Commerce, die über eBay-artige Shops hinausgingen. Offene Fragen: Ob Kaufinteressenten lieber in Second Life shoppen, ob Impulse aus dem „virtuellen Leben" kommen würden.
  • Kernargument: „Niemand schreibt vor, daß WWW = Html sein muss."

Persönliche Anekdoten des Autors

  • Selbst erstellter Avatar (nach zwei Wochen); die Textur auf dem T-Shirt stellte sich als Virus-Darstellung heraus — erfahren über einen Spielemod auf dem Blog des Bruders.
  • Erstmals Land gekauft (2048 qm) auf einer Insel nahe am Wasser; Hausbau an einen anderen Nutzer vergeben; bis spät in die Nacht weiter geplant und gebaut.

Verlinkte Quellen im Artikel

  • secondlife.com („Was ist Second Life?", mehrfach verlinkt)
  • Wikipedia: Web 2.0, CPU, Online-Spiel, Server, E-Commerce, Active Server Pages (ASP), Cascading Style Sheets (CSS), Textur (Computergrafik)
  • Google-Video-Eintrag zu Second Life
  • Business-Week-Artikelserie zu Second Life (via basicthinking.de, 25.04.2006)
  • secondlife.blogs.com (Second-Life-Blogs)
  • Netzeitung-Meldungen: BBC mietet Insel in Second Life für Konzerte; Online-Spieler in geheimem Gefängnis inhaftiert
  • di.fm (Radios), firefox-browser.de, exdream.no-ip.info (Spielemod-Blog), abi.exdream.com (Blog des Bruders)

Einordnung (neutral)

  • Persönlicher Enthusiasmus-Artikel aus der Frühphase des Web-3.0-Diskurses; Nutzerzahlen- und Wirtschaftsaussagen sind zeitgenössische Angaben ohne Primärquellen im Artikel.
  • Die Zukunftsfrage (ob virtuelle Welten das WWW ablösen) wird im Artikel spekulativ behandelt, nicht beantwortet.