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gaming
hardware
nvidia
dlss
neural-rendering
upscaling
konsolen
true lokale STT-Auswertung des heruntergeladenen MP3 via grok-stt; Eigennamen und Zahlen können ASR-Fehler enthalten

Zusammenfassung

Die GameStar-Podcast-Folge diskutiert den offiziellen Launch von NVIDIAs DLSS 5 (neurales Rendering / Upscaling) und ordnet ihn als „Grafik-Revolution“ ein, die zugleich ein Problem für Konsolenhersteller darstellt. Die Runde (Michael Graf, Jan Stahnke, Christian „Fritz“ Schneider) berichtet von eigenen Tests auf der Gamescom und in der Community.

Technik und Funktionsweise

  • DLSS 5 ist ein neuraler Renderer, der die vorhandene Geometrie und Beleuchtung eines Spiels besser ausliest — er erfindet nichts Neues, sondern interpretiert das vorhandene Bildmaterial (Lichtverläufe, Kontaktschatten, Farbübergänge, Ambient Occlusion).
  • Der ideale Anwendungsfall ist ein DirectX-12-Spiel mit bestehender DLSS-Unterstützung; es funktioniert auch mit DLSS Surround, DirectX 11, Vulkan und OpenGL. DirectX 10 wird nicht unterstützt.
  • Hardware: läuft auf RTX-30er-, -40er- und -50er-Serien. RTX 5090 „easy“, RTX 40er kein Problem, RTX 30er theoretisch, aber bei vielen Spielen schwierig. Performance-Verlust auf der RTX 5090 wird mit rund 50 % beziffert (Podcast-Angabe, nicht unabhängig verifiziert); 4050 FPS seien auf modernen Karten erreichbar.
  • Grenzen: DLSS 5 kann keine neuen Schatten erzeugen (z. B. Mündungsfeuerschatten, Fackelschatten) und keine LODs / Object-Pop-ins verbessern. Das bewusste Verzichten auf das Erfinden von Schatten ist NVIDIAs Reaktion auf die Kontroverse vom März („künstlerische Vision“).
  • Gesichter sind die größte Herausforderung, weil Menschen Fehler in Gesichtern am stärksten wahrnehmen; bei zu starker Einstellung wirken Figuren künstlich oder älter. Entwickler können später wählen, auf welche Modelle/Charaktere DLSS 5 angewendet wird (getrennt von Hintergrund/Beleuchtung).
  • Kombination mit Path Tracing (z. B. Cyberpunk 2077, Painkiller RTX) gilt als „goldene Kombination“: Path Tracing liefert die Beleuchtung, DLSS 5 versteht die Materialien.
  • Community-Zugang: Vor dem offiziellen Launch verschafften sich Modder über den Early-Access-Release von NBA 2K27 Zugriff auf DLSS 5 und bauten es in hunderte/tausende Spiele ein (u. a. via Installer-Programme). Es funktioniert auch in Emulatoren (Switch-1-Emulator) und durch Capture-Karten hindurch.
  • Multi-Pass-Experimente (Bild 510× durchjagen) sind ressourcenhungrig, zeigen aber das Zukunftspotenzial („von Videospiel zu Rendervfilm“).

Konsolen-Problem

  • Die Runde sieht Konsolen (PS5 Pro, Xbox, Switch) durch DLSS 5 „zwei Generationen zurückgeworfen“: Der PC sei mit einem Schlag zwei Generationen voraus, was das alte PC-vs.-Konsolen-Ungleichgewicht wiederherstelle.
  • Marketing-Problem: Studios müssen entscheiden, welches Bildmaterial sie in Trailern/Screenshots zeigen, da die PC-DLSS-5-Version deutlich besser aussieht als die Konsolenversion.
  • Double-A-Studios könnten profitieren, weil sie sich Resident-Evil-Niveau-Charaktermodelle nicht leisten können, aber DLSS 5 die Qualität anhebt.
  • Die nächste Konsolengeneration sei noch weit weg; die Technologie sei ein „Riesenproblem für die Konsolenhersteller“.

Einordnung

Die Folge ergänzt die Diskussion aus dem vorherigen GameStar-Podcast („Der Sargnagel für AAA-Gaming“, 2026-09-06) um die konkrete Technologie DLSS 5. Alle Produkt-, Leistungs- und Preisangaben sind Podcast-Inhalte und nicht unabhängig verifiziert.

Metadaten

  • Album: GameStar Podcast
  • Audio-ID: 253304
  • Im ID3-Tag genannte Mitwirkende: Michael Graf (Moderation), Jan Stahnke, Christian Fritz Schneider
  • Herausgeberangabe im ID3-Tag: Webedia Gaming GmbH
  • Audio abgerufen am 08.09.2026; Transkript nicht vollständig veröffentlicht, sondern als inhaltliche Zusammenfassung aus lokaler STT-Auswertung erstellt